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Ausblick auf das kommende Jahr – Ein Jahr der Möglichkeiten

Ende des letzten Jahres saßen der Mann und ich gemütlich in einem Café zusammen und besprachen eine Idee. Im Laufe der Jahre hat sich in mir ein großer Schatz an Erfahrungen angesammelt, die ich gern teilen möchte. Wir brainstormten einen Onlinekurse, der über ein ganzes Jahr laufen und verschiedene Themen abhandeln sollte. Wir erdachten Themen und eine Struktur. Dann verschwand das Konzept, wie viele meiner Ideen, in der Schublade. Andere Prioritäten, Mich-nicht-trauen, keine Zeit, Wasauchimmer.

Unterm Jahr kam ich mit Nadine vom Buntraum ins Gespräch und irgendwie unterhielten wir uns darüber, daß wir gern mal was gemeinsam machen würden. Wir sprachen über die Idee in der Schublade. Nadine hatte eine ähnliche in ihrer Schublade. Also beschlossen wir, das was wir zu sagen haben, zusammen zu packen und einen gemeinsamen Kurs zu machen.

Wir machen nämlich beide total gern selbst auch online Kurse mit. Wir lieben die Inspiration, die neuen Impulse, die Ideen und Gedanken. Das kennst du doch auch, wenn du irgendwo was liest oder hörst und plötzlich bekommt deine Motivation Flügel. Oder dein Leben verbessert sich ein klein wenig, weil du etwas neues dazu gelernt hast.

Wir haben in vielen gemeinsamen Skype-Sessions und Evernote-Notizen, Messages und Emails diesen bunten und vielseitigen  Online-Kurs für dich zusammengestellt:

Das Jahr der Möglichkeiten

Mach es zu DEINEM Jahr der Möglichkeiten. Lass dich inspirieren, wachse, reflektiere. Stell Dinge in Frage, kremple Ansichten um, schau über den Tellerrand. Winke auch mal ab, um dich dann doch überraschen zu lassen.

Wir haben jedem Monat ein Thema geben, was wir dann mit vielen Gedanken und Impulsen füttern werden. Hier siehst du schon die Jahresübersicht.

Neugierig geworden?

Melde dich gleich hier an!

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Konsumauszeit :: November 2017, Woche 1 und 2

Zur ersten Konsumauszeit-Woche hatte ich schon einen schönen ausführlichen Beitrag geschrieben, den aus unerfindlichen Gründen mein WordPress gefressen hat. Er war nach dem Veröffentlichen nicht mehr da. Weg. Spurlos verschwunden. Sehr mysteriös.

Viel gab es eh nicht zu berichten, denn wir konsumieren tatsächlich momentan nur Lebensmittel. Da wir gerade von einem sehr knappen Budget leben, haben wir alle Extras gestrichen. Das ist ja auch immer so ein Ding mit dem Konsumieren und dem Verzicht. Verzichte ich freiwillig oder aus einer Notwendigkeit heraus? Bei mir ist es eine Mischung. Ich impulskaufe nicht, sondern schreibe mir die Impulse dann auf. Hier eine Geschenkidee, da ein vermeintliches Must-Have.

Das Thema Geld beschäftigt mich schon ein paar Monate. Mangel vs Fülle, das Gute im Wenigen sehen, den Fokus verändern. Und plötzlich beginnt es langsam wieder zu fliessen.

Nothing ever goes away until it has tought us what we need to know. Pema Chödrön

Das ist gerade mein Lieblingszitat und auf so viele Lebensbereiche anwendbar. Für mich steckt da sehr viel Trost drin.

Was steht mir zur Verfügung von dem, was ich bereits besitze?

Doch zurück zur Konsumauszeit. Ich werde erfinderisch. Das ist tatsächlich auch ein Geschenk des Verzichts oder des (Geld)Mangels. Wie kann ich aus dem, was ich habe, erschaffen was ich brauche? Das ist für mich Kreativität. Ich überlege also, was wir im Schrank haben, um daraus zu kochen. Was steht mir zur Verfügung, um Adventskalender zu basteln? Und manchmal liegt es so nah. Ich kann zeichnen, ich kann schreiben. Es gibt die Bibliothek mit Adventsgeschichten. Das Gute liegt oft so nah.

In den nächsten zwei Wochen möchte ich wieder meinen Internet-Konsum etwas kritischer unter die Lupe nehmen. Wo lenke ich mich ab, wann ist es sinnvoll, wann nur unnötiger Zeitvertreib. Wie kann ich Gewohnheiten verändern und was macht das mit mir?

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Wochenende :: Immerzu geschäftig

Das war wieder eines der vollen Wochenenden. Geschäftig, umtriebig, aber auch heimelig und novembergemütlich. Von allem etwas.

Samstag

Am Samstag nach dem Frühstück fährt mich der Mann zur VHS, wo ich einen Lettering Kurs anbiete. Mit 7 Teilnehmerinnen schreibe ich mich durch den Tag, erkläre Stifte und Gestaltungsregeln, Tricks und Buchstaben. Währenddessen erledigt der Mann unseren Wochenendeinkauf und kauft mit den Jungs Winterschuhe. 16 Uhr holen mich die Männer wieder ab.

Danach ist nicht mehr viel mit mir los. Nach dem Abendessen lungern wir vorm Feuer auf der Couch herum. Dann bringe ich die Kinder ins Bett. Später haben wir noch ein Telefonat, denn wir Beteiligen uns an der Vorbereitung der Präsentation von Kundalini Yoga Bayern auf der Yogamesse in München im Januar. Da gibt es jetzt einiges zu tun.

Im Bett lese ich noch ein bisschen und freue mich, dass ich den Wecker aus lassen kann.

Sonntag

Am Sonntag schlafen wir alle aus. Gemütlich schlumpern wir zum Frühstückstisch und essen gemeinsam. Ich verbringe den Vormittag mit einem Haufen Illustrationen, die ich noch zu Zeichnen habe.Danach packe ich Bestellungen vom Shop. Ich freue mich, dass ich jetzt schon eine richtige kleine Serie an Weihnachtskarten habe.

Gegen Mittag fahre ich den Mann zum Bahnhof. Vorher müssen wir noch unser Auto bei der Werkstatt abstellen. Weil wir nur ein Auto haben, holen wir uns vorher ein Auto vom Autoteiler. Das springt leider nicht an, weshalb wir Starthilfe bekommen. Wir fahren also mit den beiden Autos zur Werkstatt, stellen unseres dort ab, laden Kindersitze und Gepäck ins Leihauto und fahren zum Bahnhof. Es gab Störungen im Bahnverlehr wegen eines Polizeieinsatzes, aber die Bahn des Mannes fährt. Nun bin ich, mit einer kurzen Unterbrechung, eine ganze Woche allein mit den Kindern.

Daheim koche ich Mittag. Es ist mittlerweile 12:30 Uhr. Die Kinder spielen friedlich, mal drinnen, mal draussen. Es gibt bunte Nudeln (vom Aldi) mit Tomatensosse (aus Omas Garten) und Cashewbrösel statt Parmesan. Nach dem Essen bekomme ich einen kleinen Haushaltsrappel und bringe die Bude in Ordnung. ich staubsauge, entferne Spinnweben und wische sogar auf dem Kühlschrank Staub! Ich trage die Ausgaben für unsere Einkäufe der letzten Wochen in unser Haushaltsbuch ein (wir tracken gerade unsere Ausgaben), stricke eine Runde, trinke Tee und knabbere Kekse, die die Tochter gebacken hat.

Dann bringe ich den Müll raus, hänge die Wäsche auf, die ich heut morgen angeschalten habe und mache Feuer, weil es langsam kalt wird im Haus. Die Kinder spielen draussen. Nebenbei lese ich im Internet und freue mich über den Kanon bei der Kaltmamsell. Ich mag das Lied sehr gern und habe es lange nicht gehört. Es erinnert mich an meine Schulzeit, wo wir den Kanon auch gesungen haben. Die Kinder kommen rein und spielen im Haus verstecken. Ich versuche mich an Sesamkonfekt aus dem syrischen Kochbuch*, was ich gerade zur Rezension hierliegen habe. Die Tochter sitzt am Küchentisch und bastelt etwas für die Schule.

Am Nachmittag setze ich einen Hefeteig an und stelle ihn auf den warmen Ofen, wo er schnell aufgeht. Daraus bastle ich eine Pizza für das Abendessen. Als Belag nutze ich die restliche Tomatensosse vom Mittag, Ananas (das mögen die Kinder), Chamignons und Kapern. Ich pimpe meine Pizza am Schluss noch mit Rucola. Der Wolf merkt an, dass ich Zwiebeln und Knoblauch vergessen habe. Nun ja.

Die Tochter versucht zu lernen. Ich frage sie ab, aber es ist zu laut und chaotisch. Also vertröste ich sie auf Abends. Ich stecke die Jungs in die Badewanne und setze mich dazu, damit die Badesession nicht in Jungsstreit endet. Ich stricke an einer Mütze. Als die Stimmung kippt, beenden wir das Bad. Ich schneide Nägel und packe die Bande in Schlafanzüge. Der Sterngucker ist etwas erkältet und bekommt noch Thymian-Myrthe-Balsam auf die Brust. Zähneputzen, Wärmflasche und ab ins Bett.

Zuerst kuschle ich den Sterngucker ein. Während Ajai Alai in dieser Version (Spotify Link) läuft, schläft er ein.

Ich führe ein kurzes Job-Telefonat, dann gehe ich nochmal zum Wolf, kuschle und lese ihm vor. Wir beginnen ein neues Buch und lesen das erste Kapitel von Jostein Gaarders Weihnachtsgeheimnis*. Dann frage ich noch die Tochter ab, schreibe meinen Blogpost und erschrecke, als ich auf die Uhr schaue und sehe, dass es schon 22:30 ist!

Andere Wochenendeinblicke gibts bei Susanne.

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