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Hingabe

Hingabe – als ich mit meinem jüngsten Sohn schwanger war und in die Geburtsphase eintauchte, kam mir immer wieder der Satz „Geburt ist Hingabe“ in den Sinn. Ich weiss gar nicht, woher ich das hatte. Aber eben so fühlte es sich an. Welle für Welle hab ich mich den Wehen hin. Später gab ich mich der Fürsorge der Ärzte, Hebammen und Schwestern hin (ich hatte einen Kaiserschnitt und auch sonst war die Geburt kein Spaziergang). Hingabe begegnet mir auch in spirituellen Zusammenhängen oder in der Liebe.

Maili lächelte beglückt. „Eines Tages möchte ich tanzen können wie du.“
Urgyen Ani legte Maili leicht den Zeigefinger auf die Nasenspitze. „Keine Vergleiche, Maili. Läßt sich die eine Hingabe mit der anderen vergleichen? Hingabe ist Hingabe.“ (Aus ‚Wie in einem Traum‘ von Ulli Olvedi)

Hingabe ist anvertrauen, aber auch ‚ohne Rückhalt ausliefern‘ oder ‚in den Strom des Seins fliessen‘. In dem Buch ‚Was du suchst, ist in deinem Herzen’* sagt Ayya Khema „Hingabe öffnet das Herz“.

Doch was ist es eigentlich, diese Hingabe? Hat es was mit Vertrauen zu tun? Oder mit Liebe?

Journaling Fragen für dich

Was bedeutet Hingabe für dich? Gibst du dich etwas ganz und gar hin? Wie fühlt sie sich an, diese Hingabe? Hast du eine Farbe dafür? Einen Klang oder einen Duft? Und wo in deinem Körper spürst du sie?

Kreativ-Impuls

Welche inneren Bilder tauchen auf, wenn du an Hingabe denkst? Fotografiere, schreibe oder male! Lass es aus dir fliessen. Klein, groß, laut, leise, leidenschaftlich oder erforschend. Fällt dir eine Geschichte ein? Oder ein schönes Zitat, was du aufschreiben willst?

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Wie in einem Traum, Ulli Olvedi*
Das Buch habe ich vor bestimmt 20 Jahren gelesen. Es hat mich damals sehr berührt. ich habe es immer wieder verschenkt. In der Geschichte geht es um ein kleines Mädchen, was ihre Eltern verliert und dann in ein tibetisches Kloster zieht. Dort lebt sie als Nonne mit allen rebellischen und spirituellen Nuancen eines jungen Mädchens auf dem Weg zu sich selbst.

Ich wusste, dass oben genanntes Zitat in dem Buch steht, aber nicht mehr wo. Ich habe das Buch aufgeschlagen und gleich beim dritten Geblätter die Textstelle gefunden.

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Wenn du Lust hast auf mehr dieser Impulse hast, melde dich jetzt für den Wortfunken-Inspirationskurs an. Da gibt es ab Juni 52 Wochen lang jeden Tag ein Wort zum Philosophieren, Nachdenken, Eintauchen und Inspirieren für dein Journal, deine Geschichten, Fotos und Kunst.

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Aus dem Wochenende in die Ferien

Aus dem Wochende in die Ferien – so lass ich mir das gefallen. Nach diesen doch recht beschaulichen Tagen heisst es für mich jetzt Gas geben. Ende der Woche fahre ich on den Urlaub. Bis dahin möchte ich noch so viel wie möglich Dinge abgearbeitet haben, damit ich meine Zeit mit der Ostsee so richtig geniessen kann.

Geburtstagsparty

Am Wochenende hat der Wolf seinen Geburtstag gefeiert. Es war laut, wild und toll. Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass das gemüliche Lagerfeuer ausfallen musste und die Party drinnen stattfand. Dabei hatten die Kinder vorher extra noch schnell zwei Bänke gebaut, um am Feuer zu sitzen. Und ich hatte schön geschmückt. Es war trotzdem schön. Es gab Pizza und eine Schatzsuche. Den Rest der Zeit haben sich die Kinder mit sich selbst beschäftigt, viel gelacht und Spaß gehabt. Die Kinder hatten wenig Schlaf (es war eine Übernachtungsparty) und Schokopampe mit Chips und Apfelschorle zum Frühstück. Eine gelungene Party.

Am Sonntag hatten wir alle etwas mit Müdigkeit zu kämpfen und machten entsprechend langsam. Ich stahl mich für einen langen Freundinspaziergang davon, ansonsten wurschtelten wir mit unseren Dingen vor uns hin, sassen auf der Terasse und liessen den Tag dahinfliessen. Ich kann es tatsächlich nicht sagen, womit die Zeit vergangen ist.

Beim Schreiben die Zeit vergessen

Gestern war der Mann mit den Jungs bei seinen Eltern. Ich wäre auch gern mitgefahren, habe mich aber entschieden, die Zeit zu nutzen und an dem schon viel zu lange auf meine Aufmerksamkeit wartenden Bibelschreibprojekt zu arbeiten. Das tat ich dann auch. Ich brauchte einige Pausen dazwischen, denn das Schreiben kostet Konzentration. Ich komme schnell in eine verspannte Körperhaltung. Also war ich mit der Tochter spazieren, nur kurz, denn es gewitterte. Am Ende bin ich nicht so weit gekommen, wie ich dachte, war aber fasziniert, wie schnell die Zeit unbemerkt dahinfloss.

Vor dem Urlaub

Der Sterngucker ist bei seinen Großeltern geblieben, sodass ich nur den Wolf und die Tochter hier habe. Ich hoffe auf produktive Arbeitszeit. Meine to-Do-Liste so voll, dass ich darauf achten muss, nicht in eine Starre zu verfallen. Das passiert schnell, wenn mich ein Thema so überwältigt. Zum Beispiel wollte ich mich eben mal um die DSVGO-Anpassungen auf meinen Websites kümmern. Haha. Eben mal! In dem Zuge fiel mir nämlich auf, dass ich zB ein anderes Paket bei meinem Provider bestellen muss, um die SSL Verschlüsselung einstellen zu können. Ausserdem will ich mit jademond.de zu einem anderen Provider wechseln und dabei gleich ein paar Domains loswerden, die ich im Laufe der Jahre angesammelt habe. Und dann gibts ja noch die ganzen alten Blogleichen bei wordpress und typepad von mir. Ach ach. Die sind natürlich auch nicht Datenschutzgedöns-konform.

Tja, dann sind auch bald wieder meine Newsletter dran. An Vollmond der Jademond-Newsletter. Am 1.6. der Kallimagie Newsletter und Anfang Juni das Sangat Bladl für Kundalini Yoga Bayern. Da ich in dieser Zeit im Urlaub bin, ist es sinnvoll, die Newsletter schon vorzubereiten. Ausserdem startet Anfang Juni auch der Wortfunken-Kurs. Da dies auch über eine Email-Automation laufen soll (also dass die wöchentliche Email, ist sie einmal angelegt, pünktlich von selbst verschickt wird). Ich schaue also, dass alle, die den Kurs gebucht haben, den richtigen tag (Etikette) haben und damit im Wortfunken-Verteiler drin sind. Zusätzlich habe ich noch einige Flyer auf dem Tisch liegen und ein Produktblatt für einen Kunden.

Ich fahre also jetzt gleich die Tochter zu einem Termin und springe dann direkt in meine Aufgaben Liste. Juhu!

Hab eine grandiose (Ferien)Woche!

Was schön ist

  • das Wetter
  • der Wiesenstrauss in meinem Büro
  • der Garten
  • die Freude, die ich bei all meinem Tun habe
  • die Großeltern, die die Kinder nehmen
  • Waschpulver-ausleihende Freundinnen
  • ein Gewinn bei der Pfingstchallenge in der BibleArtJournaling-Gruppe

Verlinkt zu Frau Mierau, die immer wieder Wochenendeinblicke sammelt.

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Wie unsere Familie heute unerwartet grösser wurde

Gestern hatte ich Besuch aus dem Internet. Das war ein sehr netter Vormittag. Wir haben Gartengespräche geführt. Jetzt wachsen unter meiner hamburger Birke sächsische Dahlien in meinem bayrischen Garten. Ich mag das. Durch den Besuch habe ich gestern kaum etwas gearbeitet, aber dennoch viel Kleinkram erledigen können. Ich habe den Geburtstagstisch des Wolfes verräumt und mir ein paar Pfingsrosen aus dem Garten reingeholt. Der Wolf hatte letzte Woche Geburtstag. 10 Jahre ist er schon bei uns! Von seinem Geburtstagsgeld hat er sich ein lang ersehntes Hoverboard* bestellt und düst damit hier rum. Ich merke deutlich, wie sich seine Interessen verschieben. Am liebsten ist er draussen mit seinem Freund. Fussballspielen, Hoverboard oder Radl fahren. Er versinkt aber auch gern beim Minecarft spielen oder Hörspiele hören. Einmal in der Woche geht er zum Trompete spielen. Er spielt gern, übt aber nicht. Da ist es nun an uns, wieder bisschen mehr darauf zu achten. Er soll täglich mindestens 15 Minuten spielen, sonst kann er sich nicht weiter entwickeln. Darauf kann er sich einlassen. Für mich ist es eine kleine Herausforderung, in unserem Chaosalltag den Raum zu halten und so viel Struktur reinzubringen, dass das Üben nicht unter den Tisch fällt.

Morgen feiert der Wolf Geburtstag mit seinen Freunden. Er hat eine genaue Vorstellung von der Party. Wir haben gemeinsam Einladungen gebastelt (nach dem Prinzip der Wunderkarte). Die 6 Kinder sind zum Lagerfeuer und zur Übernachtung eingeladen. Der Wolf möchte mit ihnen Zauberwürfel* lösen (das kann er ja mittlerweile in unglaublicher Geschwindigkeit), Pizza essen und am Feuer sitzen. Ich bin gespannt auf die wilde Bande. Heute gehen wir gemeinsam einkaufen, damit alle gut versorgt sind.

Heute kam auch der Mann aus Berlin zurück. Während er weg war bin ich viel zu spät ins Bett gegangen, weil ich abends noch an allerlei Kleinkram sass, Haushalt, Kinder und Küche selbst machen musste. Daran merke ich dann, wie wertvoll der Mann an meiner Seite ist.

Ich bin gerade wieder motiviert, mich ein bisschen ausführlicher um unsere Mahlzeiten zu kümmern. Es fällt mir nicht leicht, einen regelmässigen Speiseplan zu etablieren, wenn er dann aber mal fest steht, macht es den Alltag und den Einkauf um so vieles einfacher und koordinierter. Heute gibt es die Reste der vergangenen Tage. Da ist hoffentlich für jeden was dabei: Blumenkohlcurry & Reis, Karotte-Ingwer-Suppe mit Croutons. Am Wochenende möchte ich gern Spargel essen. Mal sehen, ob das noch in unserem Budget drin ist. Entweder mit Kartoffeln und Cashew-Sosse oder mit Tagliatelle. Hm. Vielleicht bin ich gerade ein klein wenig hungrig, während ich das schreibe.

Vorgestern rief bei meinen Eltern jemand von der Sendung „Vermisst“ an. Da wäre jemand auf den Spuren seiner Familie. Und schwupp, tauchte heute bei Muttern in der Stube die Tochter einer ihrer Cousinen auf, von der niemand wusste, dass sie existierte (also die Cousine jetzt). Aus Canada. Ohne Fernsehen. Aber die Geschichte ist auch so aufregend genug. Mit viel Spaß und Google Translate wurde also ein Stück Familiengeschichte aufgerollt. Alle sind noch sehr gerührt und beeindruckt. Jetzt ist unsere Familie also noch ein Stück größer.

Herzchen verteilen

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dem Kurzfilm auf youtube ein Herzchen gebt, damit die SchülerInnen unserer kleinen Schule eine Chance bei dem Filmwettbewerb haben. Das Preisgeld soll für die Medienausstattung der Schule verwendet werden.

Was schön ist

  • Die Sonne scheint wieder.
  • Zwei Gabelweihen kreisten übermütig über dem Traktor, der das Feld frisch pflügte.
  • Die aufregende Familiengeschichte mit sehr viel Herzlichkeit.
  • Der Mann ist zurück und hat viele Geschichten und Impulse für gemeinsame Gespräche mitgebracht
  • Gestern kam das Geld von 4 noch offenen Rechnungen auf meinem Konto an, sodass ich meinerseits offene Rechnungen zahlen konnte. Ein schönes Gefühl!
  • Das Treffen gestern und die Dahlienpflanzen, die jetzt in meinem Garten stehen.
  • Immer wieder meldet sich jemand für den Wortfunken-Inspirationskurs an.
  • Immer mehr Pfingsrosen ploppen auf und erfreuen mich. Ich finde die so sinnlich. Prall und voll und duftend und rot und lustvoll.
  • Kleine wilde Rosen öffnen zart ihre Knospen. Hach!
  • Das Gefühl, was seit dem Wochenende in meinem Herzen wohnt.
  • Eine Hochzeitsgesellschaft, die laut hupend an unserem Haus vorbei fuhr und mich ganz rührig gemacht hat.
  • Ich habe meine Fahrkarten für Hiddensee nun alle gebucht. Mit kleinem Aufenthalt in Hamburg. Vielleicht gehe ich ins Museum für Kunst und Gewerbe.

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