gelesen :: Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts

Neulich fischte ich eine süße kleine Überraschungspost von Mairegen aus dem Briefkasten. Drin fand ich ein Buch begleitet von einer Karte. Das Buch habe ich sogleich angefangen und es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Das ist sehr ungewöhnlich, denn es gibt nicht oft Bücher, die mich gleich fesseln.

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Mila verbringt ein Schweigeseminar. Dort trifft sie einen Mann, nimmt ihn auf dem Rückweg im Auto mit und landet mit ihm im Hotelzimmer. Danach ist ihr Inneres auf den Kopf gestellt. Die Situation birgt viele Chancen, die sich Mila bieten. Zwischen den Zeilen habe ich viel Heilung und Güte herausgelesen.

Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts*

Das Buch von Susann Pásztor „Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts“* ist angenehm leicht und unterhaltsam geschrieben. Ich musste oft schmunzeln, erkannte einige Situationen wieder (in Meditation sitzen ist mir nicht unbekannt. Auch einen Schweigetag habe ich schon miterlebt). Die Erzählung wechselt zwischen Situationsbeschreibungen und wildem Gedankenwirrwarr von Mila. Ich habe sehr die Entwicklung der Person im Laufe des Buches genossen. Bis zum Schluss blieb die Geschichte spannend und hinterliess auch nach dem Ende noch einen leisen, zarten Nachklang. Hört sich bestimmt auch als Hörbuch schön.

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Kreativ- und Klangauszeit :: Vorfreude kommt auf

Jetzt kommt richtig Vorfreude auf die Kreativ- und Klangsauszeit auf. Neulich bei unserem Monatsdate hab ich mich mit dem Mann zusammengesetzt und eine grobe Planung für die 4 Tage im Mai besprochen. Es wird kein festes Workshopkorsett geben, sondern soll ein entspanntes Miteinander sein. Wir haben viel Spielraum für die Wünsche und Ideen der TeilnehmerInnen eingeplant.

Abwechslung und Flexibilität

Es gibt ein abwechslungsreiches Themenpotpourri, wo jedeR etwas mit nach Hause nehmen kann. Inspirationen und Impulse zum Weiterarbeiten, Begegnungen und Austausch und hoffentlich auch Entspannung. Denn die soll ganz im Vordergrund stehen. Wir werden gemeinsam werkeln, über die Schulter schauen, Fragen beantworten und Gedankenfäden spinnen. Wir wollen ins Gespräch kommen, uns Austauschen und voneinander Lernen. Der Mann hat ein paar interessante Fakten über unser Gehirn und natürlich den Gong dabei. Den kannst du ausprobieren und selbst den Klang spüren. Ich bringe meine Kreativbücher zum Reinschmökern mit, ausserdem allerhand Stifte, Farben und Papier zum Ausprobieren und Anfassen. Hach, ich freu mich schon!

Goodies!

In letzter Zeit freue ich mich immer besonders, wenn die Post klingelt und neue Pakete bringt. Ich habe einige mir am Herzen liegende Firmen angeschrieben, ob sie nicht Lust haben, unsere Goodie Bags für die Kreativ- und Klangauszeit zu bereichern. Bisher stapeln sich hier schon Schätze von Sonnentor, Tombow, Stabilo, Hahnemühle, Schmincke und DaVinci – alles Produkte mit denen ich gern arbeite und lebe. Ich freu mich so sehr über die Zusammenarbeit und darüber, meine Freude mit den TeilnehmerInnen zu teilen.

Noch freie Plätze

Wenn du an Himmelfahrt noch nichts geplant hast, Lust auf Gong, Austausch und Kreativität hast, dann komm doch zu unserer Klang- und Kreativauszeit. Wir haben noch ein paar Plätze frei. Die Infos dazu findest du ausführlich hier, gern beantworten wir auch Fragen per Email.

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Wochenende :: ausgefüllt

Wie unterschiedlich sie doch sein können, diese Wochenenden. Dieses zum Beispiel war von der ruhigen und ausgefüllten Sorte. Am Freitag habe ich die Tochter zum Flughafen gebracht und nach Hamburg verabschiedet.

Samstag

Den Samstag haben wir hauptsächlich im Garten arbeitend verbracht. Unser Garten vorm Haus soll gefräst werden. Dazu muss erst das ganze Unkraut, vorallem die Quecken, raus. Ich bin fasziniert von dem unterirdischen Wurzelwerk. Wenn ich am Wochenende die Augen geschlossen habe, sah ich immer die Queckenwurzeln vor mir. Nach dem Mittagessen hat der Mann den Wolf zu seinem Freund zur Übernachtung gebracht und den Wochenendeinkauf erledigt. Der Sterngucker radelte derweil durch die Siedlung. Ich widmete mich weiterhin den Quecken oder erholte mich lesend in der Hängematte von der Gartenarbeit (Rücken! Ich bin halt doch keine 20 mehr). Am Abend, als der Sterngucker im Bett war, hatten der Mann und ich Zeit für uns. Wir tranken gemütlich einen Hugo und gingen früh ins Bett.

Sonntag

Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen des Gartens. Weiter graben, weiter Quecken wegsammeln. Ausserdem arbeitete ich noch an den Texten für meine Website und war am Nachmittag im angenehm leeren Fitness-Studio. Ich habe einen neuen Trainingsplan bekommen. Der erste war eher zur Haltungsstabilisierung (ich bin ja wegen meiner Rückenschmerzen da), der jetzige hat einen zusätzlichen Fokus auf tatsächlich definierte Muckis. Fand ich schon immer schön. Nach dem Training saunierte ich noch kurz und fuhr dann wieder nach Hause. Der Wolf wurde gegen 17 Uhr gebracht und verschwand gleich wieder mit dem Radl in der Siedlung. Später kam er nochmal, seinen Schlafsack zu holen, weil er beim Nachbarsfreund übernachten wollte. Der Mann verabschiedete sich nach München zur Gongmeditation, der Sterngucker wollte ins Bett gebracht werden. Und plötzlich hatte ich einen Abend für mich. Ich erledigte Kleinkram, las noch eine Runde und wartete auf den Mann.

So verging das Wochenende ganz entspannt und leise.