Friday Fives :: Viele kleine Herzensmomente

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Ich mag sie sehr, die Spalte in meinem Klarheit-Planer, die da heisst „Gutes, das passiert ist“. Im Laufe einer Woche sammeln sich dort so viele Momente, über die ich mich gefreut habe, die mein Herz gewärmt haben oder für die ich besonders dankbar sind. Das sind kleine Familiensituationen, Zwischenmenschliches oder Übergeordnetes. Greifvögel am Strassenrand, Reiher auf dem Feld, ein schöner Himmel am Abend und eine sternenklare Nacht, daß ich nur so staunen kann. Die Dinge, die mich besonders berührt haben diese Woche sind:

Gifts

Geschenke

Ich fühle mich reich beschenkt und gesegnet von wunderbaren Menschen, die mich umgeben. Diese Woche war das ein Seelencoaching von Jana (meine Liebe, mir fehlen immer noch die Worte, wie wertvoll das ist, du bist!), ein Paket von Muttern mit Nüssen, Schokolade und der Weihnachtspyramide als Leihgabe, weil mir so weihnachtlich kitschig zumute ist, eine Karte von einer Kundin/Leserin mit meinem eignen Licht-Motiv (das hat mich zusammen mit dem Text der Karte sehr berührt), wertvolle Post von Sonja, eine SMS von einer der wundervollen Frauencamp-Frauen. Ausserdem noch nachträgliche Geburtstagsgeschenke von meinen Mütterkreis Frauen und immer wieder liebe Nachrichten von Freundinnen und Internetfrauen. Das berührt mein Herz wirklich sehr!

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Momente

Im Alltag diese vielen kleinen Herzmomente mit den Kindern. Gemeinsam in Geschichten eintauchen, aufeinander achten, auch, wenn sonst gern auch gestritten wird (Geschwister halt), die Fortschritte und Begeisterung des Wolfes mit seiner Trompete, Pfannkuchenfrühstück, Weihnachtspyramidenbegeisterung, Lichterkettenzauberfreude, Hausschmückstimmung, Morgengekuschel.

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Natur

Egal, bei welchem Wetter ich nach draussen muss. Da ist immer irgendwas, was ich schön finde. Kleine Eiskristalle auf Blättern, geforene Tautropfen, Morgennebel und gerade sehr oft diese unglaublich klaren Abendhimmel voller Sterne. Die Tochter und ich stehen dann einfach nur da und schauen uns diese Zauberei an. Sternenhimmel eignen sich besonders gut als Einstieg in philosophische Daseinsgespräche. Das kommt ganz von selber. Ich lasse mich auch gern von den Farben des Sonnenuntergangshorizonts mit seinen Verläufen und den schwarzen Silhouetten der Bäume davor verzaubern. Oder den Greifvögeln udn Reihern am Strassenrand, den Krähen in der Linde bei der Kirche. So viel Schönheit im Detail, so viel Wesentliches, was Kraft und Besinnung schenkt. Da wird mein Herz ganz weit.

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Kreativzeit

Nachdem der November kaum Zeit für Kreativzeit gelassen hat, beginne ich wieder, mit meinen Händen zu werkeln, Post zusammenzustellen und Dinge zu erschaffen. Wenn ich kreativ sein – erschaffen – kann, dann fühle ich mich ganz bei mir, dann bin ich ausgeglichen und entspannt. In der vergangenen Woche sind hier Adventskalender entstanden (über die sich die beschenken sehr gefreut haben), Karten und Briefe, Weihnachtspost. Ich arbeite an einer Collage und an einem Swap, freue mich auf Sternefalten, Schreiben und Malen.

Kino

Ich wollte mir unbedingt „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ ansehen. Gestern Abend war der einzig mögliche, da der Mann an den anderen Abenden unterwegs war und sein wird. Also ging ich mit der Tochter ins Kino. Der Film hat mir gut gefallen, die Tochter und ich hatten einen schönen gemeinsamen Abend.

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Dezember :: Zur Ruhe kommen

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Der November war gefühlt doch etwas atemlos. Ich habe mir Pause verodnet, die liess sich aber nur bedingt umsetzen, da ich den ganzen November bis jetzt in den Dezember rein immer wieder mit den Kindern allein war. Aber jetzt haben die töchterlichen Reitstunden Pause und auch sonst atmet das Jahr langsam aus. Das fühlt sich gut an. Ich bin schon in ungewohnt früher Weihnachtsstimmung – diese stressfreie, gemütliche –, schmücke hier und da das Haus. Gestern kam eine Holzlieferung für Wärme und Gemütlichkeit, die wir heute noch verräumen. Fast alle Geschenke sind schon fertig, hier und da fehlen noch Kleinigkeiten. Insgesamt sieht es aus, als würde der Dezember tatsächlich ruhig und besinnlich werden. Ich freue mich darauf, gemütlich Weihnachtspost zu schreiben, Kerzen anzuzünden, Fenstersterne zu falten und mit den Kindern Märchen zu lesen.

Was im Dezemberkalender steht

  • Mütterkreis
  • Kino mit der Tochter
  • Elternabend im Kindergarten
  • Nikolaus
  • ein Frühstücksdate
  • 30 Days of Yule
  • Quali-Probeprüfungswoche der Tochter
  • Weihnachtsmarkt mit der Tochter
  • Regalkauf im Moebelum für den Wolf
  • Eltern-SchülerIn-Gespräch nach den Probeprüfungen der Tochter
  • Malspielraum
  • Wasserwacht-Weihnachtsfeier
  • Winterfeuer im Kindergarten
  • Weihnachtsferien

Wenn du auch ein Monatsmotto hast, verlinke das gern bei Sonja.

Die Monatspostkarten und schöne Weihnachts- und Grußkarten gibt es im Kallimagie-Dawanda-Shop.
Im Newsletter verschicke ich ich Inspirationen, Ideen, Einblicke, Hinweise auf neue Produkte im Shop und kleine Geschichten.
Auf Instagram findest du mich unter @kallimagie für meine kreativen Sachen und @jademond für die privaten Alltagsbilder (geschützter Account).

Konsumauszeit 2016 :: Woche 4 – Fazit

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Bevor ich in den Dezember starte, schreibe ich noch ein kurzes Fazit zum Konsumauszeit November. Bereits bei Start des Experiments war mein Fokus nicht auf dem Nicht-Konsumieren (in Form von Einkaufen), sondern auf meinem Medienkosum. Dieses unbedachte Handy-zur-Handy nehmen, schnell mal durch alle Kanäle browsen und mich berieseln lassen, mich zerstreuen, mich ablenken. Es hat eine Weile gebraucht, bis ich diese automatische Handlung ablegen konnte. Ich mag jetzt sehr diesen kurzen Moment des Innehaltens, des Überlegens, was ich stattdessen machen könnte. Der Monat hat nicht ausgereicht, um komplett neue Verhaltensweisen zu etablieren, denn die meiste Zeit war ich damit beschäftigt, überhaupt erstmal mein Verhalten zu analysieren.

Das Handy ganz wegtun, das wäre einfach, dann wäre die Verlockung nicht so groß. Jedoch ist es mittlerweile auch sehr nützlich zur Familienkoordination. Wann muss ich wen wo abholen. Wer kommt mit welcher Bahn? Das sind Sachen, die wir schnell per Message und auf Abruf koordinieren, weil sie sich oft nicht im voraus planen lassen. Deshalb habe ich mein Handy zu bestimmten Zeiten tatsächlich immer in Sichtweite irgendwo rumliegen. Meine Fotos mache ich auch mit dem Smartphone. Momentan tracke ich meine Nutzung mit der App Moment. Die zeichnet aber alles auf und unterscheidet nicht, wie ich es nutze. Dh, wenn ich eine Stunde Auto fahre und das Handy als Navi nutze, dann ist das genauso Handynutzung wie würde ich 1 h auf Facebook verbringen. Es ist also, wie überall, immer eine Frage der Dosis, der Balance. Und die zu wahren, darauf möchte ich immer wieder achten. Es entgleitet einem so schnell.

Was schön war

Ich habe in den letzten Wochen mit den Kindern viel gelesen, wir haben auch wieder Spiele gespielt, ich habe bisschen gestrickt und gelesen. Ausserdem sass ich auch einfach mal nur da und hab nichts getan, meine Gedanken wandern lassen. Mir gefällt die Entwicklung und ich werde auf jeden Fall ein Auge drauf haben. Ich freue mich schon sehr auf den Dezember. Zeit zum Runterkommen, Entspannen und das Jahr ausklingen lassen. Insgesamt fand ich das Experiment sehr schön und werde es weiterführen und an diversen Stellen noch verändern. Einen schönen Beitrag zum Thema Medienerziehung habe ich bei Andrea gefunden.

Was ich gekauft habe (Woche 3 und 4)

  • Lebensmittel
  • Geschenk für mein Gedankenkisten-Kind
  • Geburtstagsgeschenk für den Mann
  • Kleinkram für den Adventskalender & Nikolaus der Kinder (Schokolade und ein kleines Legoset für den Wolf)
  • Trompetenschulbuch für den Wolf
  • heute kommt noch Friseur für Jungs dazu
  • einen Adventskranz auf dem Schulbasar
  • gebrauchte Bücher gegen eine Spende auf dem Schulbasar

Es tat gut, den Monat mitzumachen. Danke an Apfelmädchen und sdfsh für den Impuls.